Acrylates Copolymer – über den Kunststoff in Kosmetik

Acrylates Copolymer – über den Kunststoff in Kosmetik

Du hast wahrscheinlich schon von Acrylates Copolymer gehört, einem Kunststoff, der in vielen Kosmetikprodukten verwendet wird. Aber was genau ist Acrylates Copolymer und welche Auswirkungen hat es auf unsere Gesundheit und die Umwelt? In diesem Blogpost erfährst du alles, was du über diesen Inhaltsstoff wissen musst.

Cremes und Lotionen, die sich besser anfühlen und länger halten!

Acrylates Copolymer ist ein organischer Copolymer und gehört zur Kategorie der synthetischen Polymere. Es wird in Kosmetikprodukten in kleinen Mengen verwendet, um bestimmte gewünschte Eigenschaften zu erzielen, berichtet cosmeticsandtoiletries.com. Polymere werden in der Personal Care-Branche für verschiedene Funktionen eingesetzt, wie z. B. als Verdickungsmittel, Emulgatoren und Konservierungsmittel. Sie helfen dabei, die Textur und Konsistenz von Cremes, Lotionen und anderen Produkten zu verbessern und sie stabiler zu machen.

Inhaltsstoff für Nagellacke und andere Haarstylingprodukte

Eine interessante Patentanmeldung beschreibt die Verwendung von Acrylates Copolymer in Nagellacken. Bisher wurden häufig Nitrocellulose und andere hydrophobe Polymere verwendet, die klebrig sein können und einen unerwünschten Fettfilm auf der Haut hinterlassen. Acrylates Copolymer hingegen bildet einen flexiblen, nicht klebrigen Film, der schnell trocknet, laut patents.google.com. Dies macht ihn zu einem idealen Inhaltsstoff für Nagellacke und andere Haarstylingprodukte.

Acrylates Copolymer: Was du über den Kunststoff in Kosmetik wissen musst

Ist Acrylates Copolymer – Mikroplastik?

Ein wichtiger Punkt, der oft diskutiert wird, ist die Frage, ob Acrylates Copolymer als Mikroplastik gilt. Mikroplastik sind kleine Plastikpartikel, die in vielen Kosmetikprodukten enthalten sind und sich nur sehr langsam abbauen. Im Fall von Acrylates Copolymer ist die Situation etwas komplexer. Es ist wasserlöslich und bildet daher keine Partikel. Dennoch gelangt es über das Abwasser in die Umwelt und baut sich dort nur schwer ab, berichtet utopia.de. Es ist noch wenig erforscht, welche Auswirkungen es auf die Gesundheit hat, aber es wird empfohlen, Produkte mit diesem Inhaltsstoff zu vermeiden, da es die Umwelt schädigen kann.

Verbrauchertrend

Insgesamt zeigt sich jedoch ein Trend hin zu nachhaltigen und natürlichen Kosmetikprodukten. Immer mehr Unternehmen setzen auf bio-basierte Inhaltsstoffe, um eine kreislauforientierte Wirtschaft zu erreichen und Umweltbedenken anzugehen. Biocosmetics sind Kosmetikprodukte, die aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt werden und frei von Pestiziden und chemischen Düngemitteln sind, laut National Center for Biotechnology. Der Markt für nachhaltige, natürliche und grünere Kosmetikprodukte wächst stetig.

Kosmetik und deine Gesundheit

Die chemische Zusammensetzung der Inhaltsstoffe und ihre Dosierung in einer Kosmetikformulierung bestimmen den potenziellen Einfluss auf unsere Gesundheit. Es werden innovative Technologien zur Gewinnung von bio-basierten Inhaltsstoffen erforscht und angewendet, um sichere und nachhaltige Kosmetikprodukte herzustellen. Es ist wichtig, sich über die Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten zu informieren und bewusste Entscheidungen zu treffen.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass Acrylates Copolymer ein weit verbreiteter Kunststoff in Kosmetikprodukten ist. Es wird für verschiedene Zwecke eingesetzt und kann positive Eigenschaften wie eine verbesserte Textur und Stabilität bieten. Es ist jedoch auch wichtig zu beachten, dass es potenzielle Auswirkungen auf die Umwelt haben kann. Umweltbewusste Verbraucher sollten daher Produkte mit diesem Inhaltsstoff meiden und nach nachhaltigen Alternativen suchen.

Quellen:
[0] https://www.cosmeticsandtoiletries.com/cosmetic-ingredients/blog/21837598/polymers-in-personal-care
[1] https://patents.google.com/patent/DE60132819T2/en
[2] https://utopia.de/ratgeber/acrylates-copolymer-was-du-ueber-den-kunststoff-in-kosmetik-wissen-musst/
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8616574/

Zurück zum Blog